Essstörung: Test – Gewinne in 5 Minuten mehr Klarheit!

Der folgende kostenlose Selbsttest dient als Hilfestellung zur Annäherung der Frage, ob bei dir eine Essstörung vorliegt. Hierbei werden die grundlegenden Symptome einer Essstörung erhoben, welche auf den Diagnosekriterien von dem DSM-5 basieren. Keine Sorge, alle Infos, die du eingibst, bleiben anonym und werden nicht weitergegeben.

Lese den vollständigen Artikel, um mehr zu erfahren.

Essstörung -Test – Habe ich eine Essstörung?

Die Bearbeitungszeit beträgt etwa 5 Minuten. Nimm dir Zeit für den Selbsttest und beantworte die Fragen wahrheitsgemäß, um die genauesten Ergebnisse zu erhalten.

Bedenke: Deine Ergebnisse vom Online-Test stellen eine Hilfestellung dar, jedoch keine medizinische Diagnose. Es ersetzt keinen Arztbesuch. Für eine genaue Diagnose solltest du einen Therapeuten, deinen Hausarzt oder einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen.

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Essstörung Selbsttest

Hier gelangen Sie zum Test

Haben/hatten Sie den Wunsch nach einem total flachen Bauch?

Haben Sie sich jemals fettleibig gefühlt?

Hat Ihre Figur oder Ihr Gewicht beeinflusst, wie Sie über sich selbst denken?

Haben Sie eine längere Zeit (mindestens 8 Wachstunden) nichts gegessen, um Ihre Figur oder Ihr Gewicht zu beeinflussen?

Wie oft kommt es vor, dass es Ihnen unangenehm ist, Ihren Körper zu sehen (z. B. sich selbst im Spiegel zu sehen, ein Spiegelbild am Fenster usw.)?

Hatten Sie Angst, die Kontrolle über das Essen zu verlieren?

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Negative Glaubenssätze überwinden

Wie oft essen Sie heimlich (ohne Essattacken)?

Wie unzufrieden sind Sie mit Ihrem Gewicht oder Ihrer Körperform?

Haben Sie absichtlich versucht, Ihre eingenommene Nahrungsmenge zu begrenzen, um Ihre Figur oder Ihr Gewicht zu beeinflussen (unabhängig davon, ob Sie erfolgreich waren oder nicht)?

Hatten Sie den Wunsch, einen leeren Magen zu haben, um Ihr Gewicht oder Ihre Figur zu beeinflussen?

Wie besorgt sind Sie, dass andere Sie beim Essen sehen?

Wie oft fühlen Sie sich unwohl, wenn andere Ihre Form oder Figur sehen (z. B. im Fitnessstudio, in einer Umkleidekabine, beim Schwimmen usw.)?

Haben Sie versucht Lebensmittel, die Sie mögen, aus Ihrer Ernährung auszuschließen, um Ihr Gewicht oder Ihre Form zu beeinflussen (egal, ob es Ihnen gelungen ist oder nicht)?

Haben/ Hatten Sie Angst, dass Sie zunehmen könnten?

Haben Sie versucht, bestimmte Ernährungsregeln (z.B. Kalorienlimit) einzuhalten, um Ihre Figur oder Ihr Gewicht zu beeinflussen?

Haben Sie mal etwas gegessen und sich dann wegen der Auswirkungen auf Ihre Figur oder Ihr Gewicht schuldig gefühlt?

Haben die Gedanken über Ihre Figur oder Ihr Gewicht es erschwert, sich auf Dinge zu konzentrieren, die Sie interessieren (z. B. arbeiten, einem Gespräch folgen, lesen usw.)?

Wie sehr hätte es Sie geärgert, wenn Sie gebeten worden wären, sich in den nächsten 4 Wochen einmal pro Woche zu wiegen?

Haben/ Hatten Sie den starken Wunsch, Gewicht zu verlieren?

Fällt es Ihnen schwer, sich auf interessante Dinge zu konzentrieren, weil Sie über essensbezogene Themen grübeln?

 

Was ist eine Essstörung?

Essstörungen sind komplexe psychische Erkrankungen, die das Essverhalten und die Einstellung zu Nahrung und Körperbild tiefgreifend beeinflussen. Sie sind nicht einfach nur eine “Phase” oder eine “Laune”, sondern ernsthafte Gesundheitsprobleme, die sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben können.

Essstörungen – Arten

Verschiedene Typen

Es gibt verschiedene Arten von Essstörungen, darunter Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und Binge-Eating-Störung. Jede dieser Störungen hat ihre eigenen charakteristischen Symptome und Verhaltensweisen, aber alle teilen die intensive Besorgnis über das Gewicht und die Nahrungsaufnahme.

Psychische und physische Folgen

Die psychischen Folgen können von Depressionen und Angstzuständen bis hin zu einem verringerten Selbstwertgefühl reichen. Körperlich können Essstörungen zu einer Reihe von Problemen führen, darunter Herzprobleme, Nierenschäden und sogar der Tod in extremen Fällen.

Ein gesellschaftliches Problem

Essstörungen sind nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. Sie werden oft durch unrealistische Schönheitsideale, sozialen Druck und Stress ausgelöst oder verschlimmert.

Essstörung: Diagnose nach ICD-11

Die Diagnose einer Essstörung ist ein sensibles und komplexes Thema. Ärzte und Therapeuten verwenden oft den Internationalen Klassifikationssystems für Krankheiten, 11. Revision (ICD-11), um eine genaue Diagnose zu stellen. Dieses System legt spezifische Kriterien für verschiedene Arten von Essstörungen fest.

Anorexia nervosa

  • Diagnosekriterien: Ein deutlich niedriges Körpergewicht im Verhältnis zur Größe und zum Alter, eine intensive Angst vor Gewichtszunahme und ein verzerrtes Körperbild.
  • Häufige Symptome: Extreme Nahrungsrestriktion, übermäßige Bewegung, und ein Fokus auf Kalorien und Nahrung.

Bulimia nervosa

  • Diagnosekriterien: Wiederholte Episoden von Essanfällen, gefolgt von Verhaltensweisen wie Erbrechen, exzessiver Bewegung oder der Verwendung von Abführmitteln, um eine Gewichtszunahme zu verhindern.
  • Häufige Symptome: Übermäßiges Essen in kurzer Zeit, gefolgt von Schuldgefühlen und Versuchen, die Kalorien “loszuwerden”.
Essstörung Test Unterschied Magersucht und Bulimie
Unterschied: Magersucht vs. Bulimie

Binge-Eating-Störung

  • Diagnosekriterien: Regelmäßige Episoden von Essanfällen ohne die nachfolgenden Verhaltensweisen zur Gewichtskontrolle, die bei Bulimia nervosa auftreten.
  • Häufige Symptome: Unkontrolliertes Essen, Gefühle von Scham und Schuld nach dem Essen.

Andere spezifizierte Essstörungen

  • Diagnosekriterien: Diese Kategorie umfasst Essstörungen, die nicht in die oben genannten Kategorien passen, aber dennoch klinisch bedeutsam sind.
  • Beispiele: Nächtliches Esssyndrom, Pica (Essen von nicht essbaren Dingen), selektives Essverhalten.

Wichtigkeit der frühzeitigen Diagnose

Eine frühzeitige und genaue Diagnose ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung. Wenn du oder jemand, den du kennst, Symptome einer Essstörung zeigt, ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Lies als Nächstes: Ursachen einer Essstörung

Esssucht-Test – Habe ich eine Binge-Eating-Störung?

Die Esssucht, auch Binge-Eating-Störung genannt, gehört zur Gruppe der Essstörungen. Um herauszufinden, ob du an einer Binge-Eating-Störung leidest, beantworte bitte die folgenden Fragen:

  1. Verlierst du manchmal die Kontrolle über dein Essen und isst trotz fehlenden Hungers?
  2. Isst du aus Scham alleine, wenn du die Kontrolle über dein Essen verlierst?
  3. Fällt es dir schwer, zu kontrollieren, wann und wie viel du isst?
  4. Isst du schneller als sonst, wenn du die Kontrolle über dein Essen verlierst?
  5. Isst du mehr, wenn du versuchst, deine Essensmenge einzuschränken?
  6. Isst du mehr als andere unter ähnlichen Umständen, wenn du die Kontrolle über dein Essen verlierst?
  7. Hast du das Gefühl, dass du nicht aufhören kannst zu essen, wenn du einmal angefangen hast?
  8. Isst du so viel, dass du dich danach unangenehm satt fühlst?
  9. Fühlst du dich von dir selbst angewidert, depressiv oder sehr schuldig, nachdem du das Gefühl hast, zu viel gegessen zu haben?

Bei der Auswertung solltest du beachten:

  • Wenn du nie oder kaum diese Verhaltensweisen bei dir feststellst, hast du wahrscheinlich keine Esssucht.
  • Wenn du selten diese Verhaltensweisen bei dir feststellst, weist du wahrscheinlich milde Symptome auf.
  • Wenn du manchmal diese Verhaltensweisen bei dir feststellst, weist du wahrscheinlich moderate Symptome auf.
  • Wenn du oft oder sehr oft diese Verhaltensweisen bei dir feststellst, weist du wahrscheinlich starke Symptome auf.
Essstörung Test Unterschied Magersucht, Bulimie, Binge Eating
Unterschiede: Magersucht, Binge Eating Störung & Bulimie

Abschlusswort von Mentalwohl

Essstörungen sind komplexe und ernsthafte Erkrankungen, aber es ist wichtig zu wissen, dass Hilfe und Unterstützung da sind. Du bist nicht allein auf diesem Weg. Die Diagnose ist der erste Schritt zur Heilung, und es gibt viele Ressourcen und Therapieoptionen, die dir helfen können, ein gesundes Verhältnis zu Essen und deinem Körper wiederherzustellen. Glaube an dich und deine Fähigkeit zur Veränderung. Du verdienst es, ein erfülltes und gesundes Leben zu führen.

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist der Unterschied zwischen Magersucht und Bulimie?

    Magersucht (Anorexia nervosa) und Bulimie (Bulimia nervosa) sind beides Essstörungen, aber sie unterscheiden sich in ihren Symptomen und Verhaltensweisen. Bei Magersucht steht die extreme Nahrungsrestriktion und das Bedürfnis, dünn zu sein, im Vordergrund. Bulimie hingegen ist durch wiederholte Essanfälle gekennzeichnet, gefolgt von Verhaltensweisen wie Erbrechen oder exzessiver Bewegung, um eine Gewichtszunahme zu verhindern.

  • Habe ich eine selektive Essstörung?

    Eine selektive Essstörung, auch bekannt als selektives Essverhalten oder “Picky Eating”, ist eine Form der Essstörung, bei der die Auswahl der verzehrten Lebensmittel extrem eingeschränkt ist. Es geht jedoch nicht um die Kontrolle des Körpergewichts. Wenn du feststellst, dass deine Ernährung sehr eingeschränkt ist und es dir schwerfällt, neue Lebensmittel auszuprobieren, könnte es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

  • Wie entsteht Magersucht?

    Magersucht entsteht durch eine Kombination von psychologischen, sozialen und biologischen Faktoren. Dazu können ein geringes Selbstwertgefühl, unrealistische Schönheitsideale und sozialer Druck gehören. Es ist eine komplexe Erkrankung, die eine professionelle Diagnose und Behandlung erfordert.


Quellen