PTBS: Test – Gewinne in 3 Minuten mehr Klarheit!

Der folgende kostenlose Selbsttest dient als Hilfestellung zur Annäherung der Frage, ob bei dir eine posttraumatische Belastungsstörung vorliegt. Hierbei werden die grundlegenden Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung erhoben, welche auf den Diagnosekriterien von dem DSM-5 und dem Impact of Event Scale basieren. Keine Sorge, alle Infos, die du eingibst, bleiben anonym und werden nicht weitergegeben.

Lese den vollständigen Artikel, um mehr zu erfahren.

PTBS-Test – Habe ich eine posttraumatische Belastungsstörung?

Die Bearbeitungszeit beträgt etwa 3 Minuten. Nimm dir Zeit für den Selbsttest und beantworte die Fragen wahrheitsgemäß, um die genauesten Ergebnisse zu erhalten.

Bedenke: Deine Ergebnisse vom Online-Test stellen eine Hilfestellung dar, jedoch keine medizinische Diagnose. Es ersetzt keinen Arztbesuch. Für eine genaue Diagnose solltest du einen Therapeuten, deinen Hausarzt oder einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen.

Die folgenden Aussagen des Tests beziehen sich auf den letzten Monat und setzen voraus, dass du ein traumatisches Ereignis erlebt, miterlebt oder von einer dir nahestehenden Person (Familie oder Freund) darüber gehört hast (z.B. tatsächlicher oder angedrohter Tod, schwere Verletzungen oder sexuelle Gewalt).

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PTBS-Selbsttest

Die folgenden Aussagen des Tests beziehen sich auf den letzten Monat und setzen voraus, dass Sie ein traumatisches Ereignis erlebt, miterlebt oder von einer Ihnen nahestehenden Person (Familie oder Freund) darüber gehört haben (z.B. tatsächlicher oder angedrohter Tod, schwere Verletzungen oder sexuelle Gewalt).

Traumabezogene Erinnerungen (Trigger) brachten Gefühle über das traumatische Ereignis/ die traumatischen Ereignisse zurück

Ich hatte Schwierigkeiten einzuschlafen

Andere Dinge ließen mich immer wieder daran denken

Ich fühlte mich gereizt und wütend

Ich habe es vermieden, mich aufzuregen, wenn ich daran dachte oder daran erinnert wurde

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Negative Glaubenssätze überwinden

Ich habe an das Ereignis gedacht, obwohl ich es nicht wollte

Ich hatte das Gefühl, dass das Ereignis nicht stattgefunden hatte oder nicht real war

Ich habe mich von Erinnerungen an die Situation ferngehalten

Bilder und Fotos des Ereignisses tauchten in meinem Kopf auf

Ich war nervös und leicht zu erschrecken

Ich habe versucht, nicht an die Situation zu denken und zu sprechen

Ich bin mir bewusst, dass ich viele Gefühle über das Geschehene habe, aber ich habe mich nicht mit ihnen beschäftigt

Ich fühlte Angst, Schuld oder Scham wegen des traumatischen Ereignisses

Ich habe das Gefühl, dass ich mich in die Zeit des Ereignisses zurückversetzt fühle

Ich hatte Probleme beim Einschlafen

Ich erlebte Wellen von starken Gefühlen über die Situation

Ich habe versucht, die Situation aus meinem Gedächtnis zu löschen

Ich hatte Schwierigkeiten, mich auf Dinge zu konzentrieren, die ich tun sollte

Die Erinnerung an das Ereignis verursacht bei mir körperliche Reaktionen wie Schweißausbrüche, Herzklopfen, Panikattacken

Ich habe Träume über die Situation

Ich fühlte mich unruhig und kann mich nur schwer entspannen

Diese Beschwerden haben zu erheblichen Schwierigkeiten in meinen Beziehungen, bei der Arbeit oder in der Schule geführt

Was ist eine PTBS?

Stell dir vor, du bist in einem dunklen Wald und plötzlich taucht ein Bär auf. Dein Herz rast, die Muskeln spannen sich an, und du bist bereit, entweder zu kämpfen oder zu fliehen. Das ist die “Kampf-oder-Flucht”-Reaktion, die uns Menschen seit Urzeiten begleitet. Aber was, wenn dieser Bär immer wieder auftaucht, selbst wenn du sicher in deinem Zuhause bist? Das ist PTBS in einem Satz: Ein Zustand, in dem die Angst nicht verschwindet, selbst wenn die Gefahr vorbei ist.

Wie erkennt man eine posttraumatische Belastungsstörung?(Symptome)

Die Symptome einer PTBS können sich wie ein unerwünschter Gast anfühlen, der einfach nicht gehen will. Sie können kurz nach dem traumatischen Erlebnis auftreten oder sich erst Jahre später bemerkbar machen. Zu den häufigsten gehören Flashbacks, Albträume und ständige Angst. Aber es gibt auch subtilere Anzeichen wie Schlafprobleme, Wutausbrüche oder das Gefühl, emotional abgestumpft zu sein.

PTBS-Symptome bei Kindern & Jugendlichen

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, und das gilt auch für PTBS. Bei ihnen können die Symptome anders aussehen: Bettnässen, Sprachprobleme oder ein verstärktes Anklammern an die Eltern können Anzeichen sein. Ältere Kinder könnten aggressives Verhalten zeigen oder sich schuldig fühlen, weil sie denken, sie hätten das Trauma verhindern können.

Wie entsteht eine posttraumatische Belastungsstörung? (Ursachen)

PTBS ist keine Frage des Alters oder Geschlechts; sie kann jeden treffen. Ob Kriegsveteranen, Überlebende von Naturkatastrophen oder Opfer von Missbrauch – die Ursachen sind vielfältig. Manchmal kann sogar der Verlust eines geliebten Menschen ausreichen, um eine PTBS auszulösen. Und ja, die Genetik spielt auch eine Rolle. Manche Menschen sind anfälliger für PTBS als andere, aber das bedeutet nicht, dass sie dazu verdammt sind, darunter zu leiden.

Behandlungsmöglichkeiten

Die gute Nachricht ist, dass PTBS behandelbar ist. Ein erfahrener Psychiater oder Psychologe kann eine genaue Diagnose stellen und einen individuellen Behandlungsplan erstellen. Dieser kann Medikamente, Psychotherapie oder eine Kombination aus beidem umfassen. Der erste Schritt zur Heilung ist jedoch immer der schwerste: sich Hilfe zu suchen.

PTBS: Diagnose nach ICD-11

Ein neuer Standard in der Diagnostik

Stell dir vor, du bist ein Detektiv, der versucht, ein komplexes Rätsel zu lösen. Du hast Hinweise, aber du brauchst eine klare Anleitung, um das Puzzle zusammenzusetzen. In der Welt der psychischen Gesundheit ist diese Anleitung oft ein Diagnosehandbuch, und das neueste ist die 11. Ausgabe der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11). Es bietet Ärzten und Therapeuten eine aktualisierte, präzise Methode zur Diagnose von PTBS.

Diagnosekriterien nach ICD-11

Die ICD-11 hat die Diagnosekriterien für PTBS vereinfacht, um eine genauere und effizientere Diagnose zu ermöglichen. Laut ICD-11 muss ein Erwachsener für die Diagnose einer PTBS folgende Kriterien erfüllen:

  1. Wiedererleben des Traumas: Dies kann durch Flashbacks, Albträume oder belastende Gedanken geschehen.
  2. Vermeidungsverhalten: Die Person meidet bewusst Orte, Menschen oder Aktivitäten, die Erinnerungen an das Trauma hervorrufen könnten.
  3. Anhaltende erhöhte Erregbarkeit: Hierzu gehören Schlafprobleme, Reizbarkeit und übermäßiger Schreck.

Diese Kriterien müssen mindestens einen Monat lang bestehen und in einem Ausmaß vorliegen, dass sie das tägliche Leben der betroffenen Person beeinträchtigen.

Häufig gestellte Fragen

  • Habe ich eine PTBS? Was sind die Anzeichen?

    Wenn du dich fragst, ob du eine PTBS haben könntest, ist der erste Schritt, über ein traumatisches Ereignis nachzudenken, das du erlebt hast. Hast du häufig Flashbacks oder Albträume? Fehlen dir Teile der Erinnerung an das Ereignis? Meidest du Orte oder Menschen, die dich daran erinnern? Fühlst du dich oft gereizt oder schreckhaft? Wenn du die meisten dieser Fragen mit “Ja” beantwortest, könnte es sinnvoll sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

  • Wer kann eine PTBS diagnostizieren?

    Die Diagnose einer PTBS sollte von einem qualifizierten Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Es ist wichtig, dass dieser Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von PTBS hat. Nach der Diagnose wird in der Regel ein individueller Behandlungsplan erstellt, der auf deine speziellen Bedürfnisse und Symptome zugeschnitten ist.

  • Kann man eine PTBS selbst diagnostizieren?

    Es mag verlockend sein, sich selbst zu diagnostizieren, besonders wenn man viele der Symptome einer PTBS bei sich feststellt. Aber eine genaue Diagnose und einen effektiven Behandlungsplan kann nur ein qualifizierter Fachmann erstellen. Selbsttests und Online-Checklisten können einen ersten Anhaltspunkt bieten, ersetzen aber keinesfalls eine professionelle Diagnose.


Quellen

  1. American Psychiatric Association. (2013). Diagnostic and statistical manual of mental disorders (DSM-5®). American Psychiatric Pub.
  2. Weiss, D. S. (2007). The impact of event scale: revised.In Cross-cultural assessment of psychological trauma and PTSD (pp. 219-238). Springer, Boston, MA.